Verkabelter Access Point oder Mesh-Knoten: was ergänzen?

Du hast beschlossen: Das entfernte Zimmer braucht eigenes WLAN. Im Laden gibt es Access Points und Mesh-Sets. Sie ähneln sich mehr, als das Marketing sagt. Hier der echte Unterschied.

Veröffentlicht am · 2 Min. Lesezeit

In diesem Ratgeber
  1. Was sie sind
  2. Im Vergleich
  3. Was du wählen solltest
  4. Das wichtigste Detail: der Wechsel zwischen Geräten
  5. Das Ergebnis dort prüfen, wo du wohnst

Sobald klar ist, dass ein Router allein nicht die ganze Wohnung versorgt, gibt es zwei Produktfamilien, die WLAN dorthin bringen, wo es fehlt: Access Points und Mesh-Systeme. Beide erzeugen an einer neuen Stelle ein starkes Signal. Die Unterschiede liegen darin, wie sie angebunden und wie sie verwaltet werden.

Was sie sind

Ein verkabelter Access Point ist ein WLAN-Funkmodul, das per Kabel am Router hängt. Er routet nicht, vergibt keine Adressen und wiederholt nichts: Er nimmt die Kabelverbindung und macht WLAN daraus. In Büros hängen sie an der Decke; zu Hause gibt es sie als kleine Kästen, Wanddosen oder Deckenscheiben.

Ein Mesh-System ist ein Satz von Geräten, die als ein Netz zusammenarbeiten und über eine App verwaltet werden. Die Geräte können sich per Funk oder, besser, per Kabel verbinden. Siehe Mesh mit LAN-Backhaul.

Im Vergleich

Verkabelter Access Point Mesh-System
Braucht ein Kabel Ja Nein, läuft mit Kabel aber viel besser
Einrichtung Gerät für Gerät oder per Hersteller-App Eine App, weitgehend automatisch
Wechsel zwischen Geräten Hängt von den Einstellungen ab; gleicher Name und gleiches Passwort nötig Eingebaut, meist gut abgestimmt
Freiheit bei der Platzierung Überall, wo das Kabel hinkommt Funk-Knoten müssen das vorherige Gerät gut hören
Zusammenspiel mit deinem Router Funktioniert mit jedem Router Ersetzt meist das WLAN des Routers
Kosten pro Gerät Oft niedriger bei gleicher WLAN-Generation Oft höher, im Set verkauft

Was du wählen solltest

  • Du kannst Kabel in die betroffenen Räume legen. Beides funktioniert. Access Points sind oft günstiger und lassen dir den bisherigen Router; ein Mesh-Set mit lauter verkabelten Knoten ist einfacher zu verwalten. So oder so: Das Kabel macht es gut.
  • Du kannst keine Kabel legen. Mesh. Ein Access Point ohne Kabel ist kein Access Point mehr, sondern ein Repeater. Platziere die Knoten sorgfältig; siehe Repeater richtig platzieren.
  • Ein entferntes Zimmer, Kabel möglich, knappes Budget. Ein einzelner Access Point, oder sogar ein alter Router als Access Point.
  • Du willst ein System, das sich selbst verwaltet. Mesh, mit Kabeln, wo es geht.

Das wichtigste Detail: der Wechsel zwischen Geräten

Mit mehreren Geräten muss dein Handy beim Herumgehen von einem zum anderen wechseln. Mesh-Systeme machen das meist schon ab Werk gut. Bei einzelnen Access Points überall denselben Netznamen und dasselbe Passwort verwenden und, falls vorhanden, Fast-Roaming-Funktionen einschalten. Siehe Handy wechselt nicht zum nächsten Repeater und Repeater oder Mesh.

Das Ergebnis dort prüfen, wo du wohnst

Egal was du wählst, die Frage bleibt dieselbe: Ist das entfernte Zimmer jetzt gut, und klappt der Wechsel reibungslos? WiFi Heatmap misst die Räume um das neue Gerät und den Bereich, in dem es auf die Abdeckung des Routers trifft, so siehst du beides.